Lebensgefühl statt Einheitsideal

Es ist keine Überraschung, dass Fitness-Studios am Anfang eines jeden Jahres einen Ansturm an Neukunden verzeichnen. Der 01.01. bedeutet für viele "Tabula rasa:" Was im letzten Jahr sportlich nicht erreicht wurde, soll jetzt ohne Verzug erfolgreich angegangen werden.  
  
Nun haben wir März. Wie sieht die Auslastung Ihres Fitnessstudios aktuell aus? Oder der Absatz Ihrer Nahrungsergänzungsmittel, Sportgeräte und -bekleidung? Wahrscheinlich ist besagter Ansturm inzwischen abgeebbt. Ein modisches Sport-Outfit, ein Probetraining und eine Handvoll Energieriegel allein reichen langfristig nicht aus, um Motivation und Kaufkraft hochzuhalten. Denn "Fitness" hat längst eine andere Dimension angenommen – es ist zu einem Lebensgefühl geworden. Kunden sind auf der Suche nach ganzheitlichen Gesundheitsprogrammen, die zu ihrem Lebenskonzept passen. Dabei spielen Körper und Seele eine gleichermaßen wichtige Rolle, was die steigenden Zahlen der Yoga- und Meditationsbegeisterten deutlich machen.    
  
Auf dieses ganzheitliche Verständnis von Wohlbefinden wird in der Fitness-Branche und im Sportfachhandel meines Erachtens leider bisher nur wenig eingegangen. Plakate bewerben ein Ideal, von dem viele Sporttreibende in der Realität weit entfernt sind – und welches sie u. U. auch gar nicht erreichen wollen. Um den individuellen Gesundheitsbedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bedarf es daher einer anderen Botschaft: Lebensgefühl statt Einheitsideal. 
 
Ein Anbieter, der dies erkannt hat und durch ganzheitliche Konzepte im Bereich Meditation und Yoga trumpft, ist Chill Chicago. Von der klassischen Yoga-Stunde über Firmenkurse, mehrtägige Wellness-Retreats, Ernährungskurse und Meditation für Krebserkrankte werden Kunden in allen Lebens- und Gesundheitsphasen angesprochen. Die individuellen Bedürfnissen der Kunden stehen im Zentrum der Service-Leistung – so gelingt Ganzheitlichkeit.


Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf SAZsport.